Die Erfüllung der Ziele des neuen Bildungsplans seien laut Angaben von Experten eine der größten Herausforderungen für den neuen Präsidenten /die neue Präsidentin / Copyright: Agência Brasil
Die Erfüllung der Ziele des neuen Bildungsplans seien laut Angaben von Experten eine der größten Herausforderungen für den neuen Präsidenten /die neue Präsidentin / Copyright: Agência Brasil

Die Erfüllung der Ziele des neuen Bildungsplans sind laut Experten eine der größten Herausforderungen für den neuen Präsidenten. / Copyright: Agência Brasil

Laut Experten sind die Ziele des neuen Bildungsplans PNE (Plano Nacional de Educação), der von der brasilianischen Regierung im Juni verabschiedet wurde, mit die größten Herausforderungen für das Team von Dilma Rousseff. Der PNE legt 20 Ziele fest, die in den nächsten zehn Jahren erfüllt werden sollen.

Dabei handelt es sich um die Erweiterung von Plätzen in der Grundbildung und im Hochschulbereich, um die Integration von Menschen mit Behinderungen, um die Verbesserung von Infrastruktur und Ausstattungen sowie um die Wertschätzung von Lehrern und Angestellten im Bildungswesen. Des Weiteren sollen zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in die Bildung fließen.

Der Koordinator der nationalen Kampagne für Bildungsrecht, Daniel Cara, sagte dazu, dass der nächste Präsident verantwortlich für den ersten Schritt in diese Richtung sei, denn ab Anfang 2015 befinde sich der Staat in einem neuen Haushaltszyklus. In der Anfangsphase müssten dabei die Investitionen von sechs auf sieben Prozent des BIP erhöht werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt, um die Investitionen zu garantieren, sei laut Cara die Zusammenarbeit zwischen Bund, Bundesstaaten und Gemeinden, damit die sogenannten Schüler-Qualitätskosten CAQi (Custo Aluno-Qualidade) sichergestellt werden können. Diese legen einen minimalen Wert fest, um die Qualität in der Grundbildung zu gewährleisten. In der Grundbildung ist bis 2016 das Ziel, die Bildungswege von Schülern von 4 bis 17 Jahren zu vereinheitlichen. Das bedeutet auch, dass drei Millionen Kinder und Jugendliche ins Bildungssystem aufgenommen werden müssen, die derzeit nicht zur Schule gehen. In der Vorschule (4 bis 5 Jahre)  müssen dafür neue Plätze geschaffen werden, so Cara. (ds)