Internetnutzer bei einer Campus Party / Copyright: Wikimedia, Creative Commons, Campus Party Brasil

Mobile Internetnutzer bei einer Campus Party in Brasilien / Copyright: Wikimedia, Creative Commons, Campus Party Brasil

Gerade jetzt vor Weihnachten boomt das Onlinegeschäft, da viele noch die offenen Geschenke nach Feierabend am heimischen Rechner besorgen. Deutschland nimmt derzeit beim Onlinegeschäft noch Rang vier auf dem weltweiten Ranking aller Nationen ein. Dies zumindest sagt die aktuelle T-Index Studie von translated.net aus.

Für Brasiliens Konsumverhalten lassen sich aus dieser Studie aber weit aus überraschendere Schlüsse ziehen. So steigt die Nachfrage nach Produkten und die Nutzung des Internets in Brasilien in den nächsten Jahren nach den Voraussagen der T-Index-Prognose so stark an, dass Brasilien bereits ab 2016 Deutschland von seinem derzeit vierten Rang verdrängen könnte.

Bereits nächstes Jahr könnte Brasilien zum weltweit fünft größten E-Commerce-Markt aufsteigen und die beiden Länder Großbritannien und Frankreich hinter sich lassen. Dann würde Brasilien einen Anteil von mehr als vier Prozent am weltweiten Online-Handel haben. Insgesamt decken die ersten fünf Länder innerhalb des Rankings des T-Index rund 50 Prozent des gesamten Internetmarkts ab, wobei jedoch fast ein Viertel des Aufkommens in den USA erwirtschaftet wird.

Insgesamt findet sich Brasilien mit anderen Schwellenländern aus der Gruppe der BRICS im Aufwind. Alle Mitglieder – Brasilien, Russland, Indien, China und Süd-Afrika – haben starke Zuwachsraten im Vergleich zum Vorjahr und glänzende Aussichten in den Prognosen für das Jahr 2016. Wer also in den nächsten Jahren im Internetgeschäft wachsen will, der sollte sich seinen Zugang zu Märkten wie Brasilien sichern. Bereits heute liegt der Zugang der Bevölkerung zum Internet bei über 40 Prozent – Tendenz zur Nutzung steigend. (mas)

Weitere Informationen zur aktuellen T-Index-Studie hier.