Brasiliens Finanzminister Guido Mantega / Copyright: Agência Brasil

Brasiliens Finanzminister Guido Mantega / Copyright: Agência Brasil

05.08.2011 | Wirtschaft |

Gestern (04.08.) äußerte sich Finanzminister Guido Mantega zur weiterhin problematischen Situation der USA und einiger europäischer Länder, in denen die Wirtschaftskrise noch nicht unter Kontrolle ist. Brasilien sei bestens darauf vorbereitet, mit der Wirtschaftskrise umzugehen.

Würde die Krisensituation anhalten, so könne Brasilien Maßnahmen ergreifen, die bereits zu Zeiten der Krise 2008 eingesetzt wurden: Um den Konsum von Fahrzeugen und Elektrogeräten anzukurbeln, kürzte die Regierung Steuern. Des Weiteren reduzierte sie den Prozentsatz der Geldreserven, die die Banken bei der Zentralbank unterhalten müssen und nutzte Mittel internationaler Reserven, um die Außenwirtschaft zu finanzieren.

Mit diesen Maßnahmen würde sich zwar das Risiko der Auswirkungen auf Brasilien verringern, es sei jedoch nicht garantiert, dass die Krise keinerlei Konsequenzen für das Land hätte. So könne zum Beispiel ein Rückgang im Bereich der Börse, der Kredite und im Handel verzeichnet werden. Mantega sei jedoch positiv gestimmt, dass Brasilien mit dieser Situation umgehen werde, ohne dass größere Schäden entstehen. (ds)