Der Nationale Betreiber für Elektrosysteme ONS sieht die Situation in brasilianischen Wasserreservaten eher pessimistisch / Copyright: Operador Nacional do Sistema Elétrico
Der Nationale Betreiber für Elektrosysteme ONS sieht die Situation in brasilianischen Wasserreservaten eher pessimistisch / Copyright: Operador Nacional do Sistema Elétrico

Der nationale Netzbetreiber ONS sieht die Situation in brasilianischen Wasserreservaten eher pessimistisch / Copyright: Operador Nacional do Sistema Elétrico

Laut Bericht des nationalen Netzbetreibers ONS (Operador Nacional do Sistema Elétrico), der am vergangenen Freitag (11.04.) veröffentlicht wurde, haben die ausbleibenden Regenfällen dazu geführt, dass die Wasserreservate im ersten Quartal 2014 im Südosten und mittleren Westen des Landes den drittschlechtesten Wert seit Beginn der Untersuchung in 1932 aufweisen.

Im Bericht wird im Detail festgestellt, dass die Wassersysteme im Nordosten im Februar und März die schlechtesten Wasserbestände seit 82 Jahren haben. Auch die Schätzungen des ONS für diese Woche sind nicht besonders optimistisch. Im Süden, Südosten und mittleren Westen sollen die Regenfälle weiter abnehmen. Die Wasserreservate, die den Norden und Nordosten beliefern, sollen allerdings konstant bleiben. Der April wird vermutlich mit einer leichten Verbesserung im Süden des Landes enden, mit noch weniger Regenfällen im Nordosten und einem stabilen Wasserniveau in den restlichen Regionen.

Was die Nachfrage nach Energie betrifft, so stieg die Rate verglichen mit dem gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr im Nordosten um 1,4 Prozent an. Im Süden gab es einen Zuwachs von 3,6 Prozent und im Norden von 22,9 Prozent aufgrund der Integration von Manaus in das Nationale Verbundsystem SIN (Sistema Interligado Nacional). (ds)