Brasilien startet Kampagne für bessere Bedingungen für Importweine / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, D. Blaikie

Brasilien startet Kampagne für bessere Bedingungen für Importweine / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, D. Blaikie

Die brasilianische Regierung hat derzeit eine Kampagne gestartet, die darauf abzielt, Quoten für Importweine zu reduzieren und die Regalflächen für ausländische Weine in brasilianischen Supermärkten zu erweitern. Diese Initiative erfolgt durch die Zusammenarbeit der Regierung Brasiliens, des Brasilianischen Verbands für Supermärkte ABRAS (Associação Brasileira de Supermercados) sowie verschiedener Weinimporteure. Dafür soll das brasilianische Weininstitut Wines of Brazil einen besseren Schutz für einheimische Weine erhalten.

Ziel sei es, den Gesamtverbrauch an Wein auf 40 Millionen Liter in den kommenden vier Jahren zu verdoppeln. Problematisch sei allerdings noch, dass für europäische Weine eine höhere Einführsteuer erhoben wird als für Weine, die aus beispielsweise Argentinien oder Chile stammen, so Nicolas Ozanam, Leiter des französischen Instituts für Export von Wein und Spirituosen FEVS.

Bereits in der Vergangenheit wurden zahlreiche Projekte zur Steigerung des Konsums von Wein, Sekten sowie Traubensäften in die Wege geleitet, für den internen Markt und auch für den Export. Hierbei leistete das brasilianische Weininstitut IBRAVIN (Instituto Brasileiro do Vinho) logistische und finanzielle Hilfestellung für Messen und Events auf nationaler und internationaler Ebene. Die Aktionen bezüglich des externen Marktes wurden vom Institut Wines of Brazil in Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Verband für Exporte und Investitionen APEX Brasil sowie mit Hilfe privater Unternehmen organisiert. (ds)