Bislang werden laut Experte nur 23 Prozent der Quellen bearbeitet. / Copyright: Wikimedia Commons, Agência Brasil

Ungefähr 60 Millionen Barrel neues Erdöl pro Tag bis 2040 müssen in den Markt fließen, um die Entwicklung einer nachhaltigen Wirtschaft auf lange Sicht zu gewährleisten – davon ist der CEO des Erdölunternehmens Barra Energia, Renato Tadeu Bertani, überzeugt. Daher müssten Firmen in der Branche jetzt investieren, nach Vorhersagen aus eigenen Kreisen um die eine Billion US-Dollar pro Tag bis 2040. Bertani nahm an der Rio Pipeline Konferenz und Ausstellung teil, die als zweitgrößte Veranstaltung in der Branche weltweit gilt.

In diesem Jahr ist das zentrale Thema die Rolle von Untersee-Pipelines bei der Entwicklung von Offshorequelle (Pré-Sal). Auf der Veranstaltung anwesend waren auch die Präsidenten der PPSA, Oswaldo Pedrosa, und von Transpetro, Antônio Rubens Silva Silvino.

In seiner Rede wies Bertani daraufhin, dass nur wenige Länder das Potenzial wie Brasilien haben, neues Erdöl in einem ausreichenden Maße anzubieten. „Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Pré-Sal-Quellen sehr vielversprechend sind, und Brasilien ein Land ist, das einen wesentlichen Teil dieser Ressourcen gewinnen kann.“

Laut dem CEO sind derzeit nur 23 Prozent der Pré-Sal-Quellen in Verträgen von Konzessionären oder bereits in der Produktion berücksichtigt. „Das bedeutet, dass 77 Prozent der Quellen noch auf die nötigen Investitionen suchen, damit wir diesen Reichtum bergen können.“ (ls)

Quelle: Agência Brasil