Logo der Energieforschungseinrichtung EPE / Copyright: EPE

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Der Konsum elektrischer Energie in Brasilien erreichte im Oktober einen Wert von 36,457 Gigawattstunden (GWh). Dieser Wert stellt einen Anstieg von 3,7 Prozent im Vergleich zum Oktober letzten Jahres dar und von 3,8 Prozent im Verlauf dieses Jahres beziehungsweise des gleichen Zeitraums im Jahr 2010.

Laut der Energieforschungseinrichtung EPE (Empresa de Pesquisa Energética, kurz: EPE) bleibt die Zahl unter dem Mittelwert der letzten fünf Jahre. Seit 2005 ist das jährliche Wachstum bei 5,3 Prozent anzulegen.

Der Sektor mit dem höchsten Energieverbrauch ist der Handel mit 7,8 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Der Anstieg hält sich dieses Jahr stetig und erreicht alle Regionen Brasiliens. Laut der EPE sei dieses Resultat durch die gute Leistung des Einzelhandels zu erklären, der ein Hoch von sieben Prozent von Januar bis September verzeichnet. Die Daten stammen vom Brasilianischen Institut für Georgrafie und Statistik (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística, kurz: IBGE). Dieser Wert solle sich auch in den nächsten Jahren halten.

Vor allem ist bei Mobilfunk- und Haushaltsgeräten dieses Jahr ein Anstieg von 17,9 Prozent zu erkennen, bei Informatik- und Kommunikationsequipment für Büros 15,2 Prozent bis September.

Somit erreicht der Konsum elektrischer Energie in brasilianischen Haushalten im Oktober einen Wert von 9,356 GHh, 4,5 Prozent höher als im Oktober vergangenen Jahres. Die EPE erklärt diesen Anstieg mit der größeren Anzahl von Konsumenten: Von Januar bis September zählt man 170.000 neue Konsumenten monatlich.

Der Industrieleistungssektor verbrauchte im Oktober etwas mehr als 51.600 GWh, ein Anstieg von 1,2 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Dieses geringe Wachstum spiegelt die geringeren Aktivitäten im Industrieleistungssektor wider, die auch bereits Umfragen der Getúlio Vargas-Stiftung bestätigten. (ds)