Aufgrund der schlechten Ernte, ist der Maispreis in Brasilien stark angestiegen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, 4028mdk09
Aufgrund der schlechten Ernte, ist der Maispreis in Brasilien stark angestiegen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, 4028mdk09

Aufgrund der schlechten Ernte, ist der Maispreis in Brasilien stark angestiegen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, 4028mdk09

Aufgrund der langen Dürreperiode im Süden Brasiliens und in den USA ist der Preis für Mais stark angestiegen. Diese Tatsache beunruhigt jetzt die brasilianischen Fleischproduzenten, denn Mais ist in Brasilien neben Soja das wichtigste Produkt für die Geflügel- und Schweinefleischproduktion. Der minimale Preis für einen 60 Kilogramm schweren Maissack lag nach Informationen der brasilianischen Regierung bei ca. 13 Reais (rund fünf Euro). Mittlerweile ist der Preis auf 35 Reais (rund 13 Euro) angestiegen.

Die brasilianische Regierung gab in den letzten Tagen die Anweisung, auf die Mais-Vorratslager zurückzugreifen, um größere Auswirkungen vermeiden zu können. Im Einverständnis mit dem Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Versorgung (Ministério da Agricultura, Pecuária e Abastecimento, kurz: Mapa) werden zur Regulation 1,2 Millionen Tonnen Mais aus den Lagern zur Verfügung gestellt. Ein Großteil des subventionierten Mais wird zu niedrigen Preisen auf dem Markt angeboten. Der Nordosten und der Süden Brasiliens, deren Ernten am stärksten unter der Trockenzeit zu leiden hatten, haben bei dem Kauf von Mais Priorität.

Trotz der Bereitstellung des subventionierten Mais geht die Regierung nicht davon aus, dass die Fleischproduktion komplett reguliert werden wird. Es ist nicht möglich, das Fleisch zum gegebenen niedrigen Preis zu verkaufen, betonte Guimarães, Mitarbeiter des Mapa. Falls die Fleischproduktion aufgrund des Maispreises in eine Krise stürzen werde, erklärte Guimarães, werde man sich von der Viehversorgung mit Mais und Soja abwenden und andere Wege finden müssen. (sg)