Lokomotive auf der nun zu erneuernden Strecke Nordost / Copyright: Wikimedia, Ministerio dos transportes

Lokomotive auf der nun zu erneuernden Strecke Nordost / Copyright: Wikimedia, Ministerio dos transportes

Das in Brasilien in das Erz- und Bergbaugeschäft eingebundene Unternehmen VALE hat einen großen Kredit über 3,9 Milliarden Reais (ca. 1,5 Milliarden Euro) für den Ausbau seiner Geschäftstätigkeit erhalten. Die staatliche nationale wirtschaftliche und soziale Entwicklungsbank (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social, kurz: BNDES) gab gestern (23.08.) bekannt, einen Teil der Finanzierung für das Infrastrukturprojekt Logistischer Ausbau Nord (Capacitação Logística Norte, kurz: CLN) übernehmen zu wollen.

Mit dieser Investitionen will das Unternehmen vor allem die bestehende Infrastruktur in den Bundesstaaten Maranhão und Pará besser erschließen und weiter ausbauen. So soll unter anderem ein neuer Anleger am Hafenterminal entstehen und Investitionen in die schon bestehende Eisenbahn-Infrastruktur sollen mit diesem Geld getätigt werden. Auch der Ausbau der Eisenbahn-Flotte für den Mineraltransport ist geplant. Damit wird die Kapazität um mehr als 30 Prozent auf 150 Millionen Tonnen Erz pro Jahr erhöht. Auch Stellen werden durch das neue Projekt geschaffen. Mit bis zu 1.400 neuen Arbeitsplätzen rechnet man bei VALE durch diese Investitionen.

Bereits seit 2007 unterstützt die BNDES das Unternehmen VALE mit verschiedenen Krediten. Bisher wurden Kredite im Gesamtwert von mehr als 8,7 Milliarden Reais (ca. 3,42 Milliarden Euro) an das Unternehmen vergeben.  Mit dem neuen Kredit beteiligt sich die BNDES zu mehr als 50 Prozent an der Finanzierung von CLN. (mas)