Insgesamt 12 Städte müssen geeignete Rahmenbedinungen für die WM in zwei Jahren schaffen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Andrevruas
Insgesamt 12 Städte müssen geeignete Rahmenbedinungen für die WM in zwei Jahren schaffen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Andrevruas

Insgesamt 12 Städte müssen geeignete Rahmenbedinungen für die WM in zwei Jahren schaffen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Andrevruas

Der brasilianische nationale Finanzrat (Conselho Monetário Nacional, kurz: CMN), der dem Finanzministerium unterstellt ist, gab in diesen Tagen bekannt, dass der Bund, die Bundesstaaten und die Gemeinden auf Kredite von insgesamt vier Milliarden Reais (rund. 1,5 Milliarden Euro) zurückgreifen können, um Maßnahmen zu finanzieren, die mit dem Infrastrukturausbau zusammenhängen. Mit den Krediten könnte also beispielsweise der Bau der Kanalisation oder sonstige notwendige urbane Bauarbeiten finanziert werden. Dabei beschränkt sich die Kreditvergabe jedoch auf Baumaßnahmen, die im Zusammenhang mit den anstehenden Großereignissen, der Fußballweltmeisterschaft 2014 und den Olympischen Spielen im Jahr 2016, getätigt werden.

Die Kredite werden dabei größtenteils von der staatlichen Sparkasse (Caixa Econômica Federal) bedient. Außerdem stellt Brasiliens Nationalbank für Wirtschaftliche und Soziale Entwicklung (Banco Nacional de Desenvolvimento Econômico e Social, kurz: BNDES) finanzielle Mittel bereit. Die Kredite haben eine Laufzeit von zehn Jahren und sind mit einem Zinssatz von 2,1 Prozent bis 3,4 Prozent angesetzt.

Der CMN bevollmächtigte nun auch die Banco do Brasil zu einer Vergabe von Krediten. Der größten Bank Brasiliens wird so ermöglicht, sich in einem staatlichen Rahmen an den Baumaßnahmen für eine bessere Infrastruktur zu beteiligen.

Insgesamt werden die Spiele der Fußballweltmeisterschaft in zwei Jahren in zwölf Fußballstadien stattfinden. Die austragenden Städte (Manaus, Salvador, Recife, Natal, Fortaleza, Brasília, Cuiabá, Belo Horizonte, Rio de Janeiro, Curitiba, Porto Alegre,  São Paulo) müssen dafür die geeigneten Rahmenbedingungen schaffen. (sg)