Landwirtschaftsminister Antônio Andrade spricht über positive Aussichten in der brasilianischen Landwirtschaft / Copyright: Agência Brasil
Landwirtschaftsminister Antônio Andrade spricht über positive Aussichten in der brasilianischen Landwirtschaft / Copyright: Agência Brasil

Landwirtschaftsminister Antônio Andrade spricht über positive Aussichten in der brasilianischen Landwirtschaft / Copyright: Agência Brasil

Gestern (26.09.) äußerte sich der brasilianische Landwirtschaftsminister Antônio Andrade auf der Tagung des Ausschusses für Landwirtschaft und Agrarreform CRA (Comissão de Agricultura e Reforma Agrária), dass Brasiliens Landwirtschaft derzeit sehr gute Ergebnisse hervorbringen würde. Für das kommende Jahr rechne man mit Ernten in Höhe von 194 Millionen Tonnen. Bisher habe sich gezeigt, dass die Schätzungen immer übertroffen wurden.

Andrade sprach auch über den Ernteplan 2013/2014, der im vergangenen Juni herausgebracht wurde und durch den Probleme der Bodenordnung und der Lagerung beseitigt werden sollen. Durch neue Regelungen werden Vorgänge modernisiert, Versicherungen sollen nun auch mehr Landwirte erreichen. Gerade die besseren Versicherungsverhältnisse ist eine der größten Forderungen der Landwirte, da besonders im vergangenen Jahr die Ernten durch Dürre beeinträchtigt wurden.

Auch der Minister für landwirtschaftliche Entwicklung, Pepe Vargas, zeigte sich positiv. Er ergänzte, dass die Kredite für Kleinbauern erweitert wurden und seit der Ernte 2003/2004 um 290 Prozent gestiegen seien. „Im letzten Jahr kündigte die Regierung 18 Milliarden Reais an Krediten an und es wurden Kredite in Höhe von 19,1 Milliarden Reais genommen. Das ist das erste Jahr, in dem wir über dem angekündigten Wert liegen“, so Vargas. Des Weiteren würde die Zahlungsunfähigkeit von Kleinbauern stetig sinken (sie läge derzeit unter fünf Prozent), seitdem Maßnahmen wie die Versicherung und das Programm zur Garantie des Mindestpreises der Produktion Anwendung finden. (ds)