Dilma Rousseff kündigt weitere 310 Projekte im Bereich des Sanitärwesen an, die finanzielle Unterstützung erhalten / Copyright: Agência Brasil
Dilma Rousseff kündigt weitere 310 Projekte im Bereich des Sanitärwesens an, die finanzielle Unterstützung erhalten / Copyright: Agência Brasil

Dilma Rousseff kündigt weitere 310 Projekte im Bereich des Sanitärwesens an, die finanzielle Unterstützung erhalten / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff kündigte gestern (24.10.) 310 Projekte im Bereich der Abwasserversorgung und der Straßenbepflasterung an, die im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsprogramms PAC 2 (Programa de Aceleração do Crescimento 2) ausgesucht wurden und somit finanzielle Unterstützung in Höhe von 13,5 Milliarden Reais erhalten. Die Bauarbeiten kommen 1.198 Gemeinden in ganz Brasilien zugute.

Laut Angaben der Regierung sei es vorgesehen, 7.500 Kilometer Straßen zu bepflastern und mit Radwegen zu bestücken. Außerdem gäbe es auf 15.000 Kilometern neue Fußgängerwege, Ausschilderungen, Fußgängerzugänge und Zebrastreifen. Ein weiteres Vorhaben sei der Bau von Regenwasserrinnen und Systemen zur Wasserversorgung und für Abwasser.

Während der Veranstaltung im Palast der Hochebene bekundete Rousseff, dass Brasilien in Bezug auf das Sanitärwesen bereits große Fortschritte gemacht habe. Die Arbeit daran sei grundlegend wichtig und die Regierung habe bereits 39 Milliarden Reais in den Sektor investiert. Die Projekte würden deshalb eine Priorität der brasilianischen Regierung darstellen. Denn mit einem besseren Sanitärwesen sei auch die Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung verbunden. „Wir müssen an verschiedensten Bereichen arbeiten, von der Abwasserversorgung bis hin zum Erdöl, von den Ärzten bis zur Beflasterung von Straßen. Aber unser Fokus muss auf der Garantie einer besseren Lebensqualität liegen, das bedeutet die Verbesserung von öffentlichen Dienstleistungen und von der Infrastruktur für unsere Bevölkerung“, kommentierte Rousseff. (ds)