Die Sekretärin des Ministeriums für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Tatiana Prazeres / Copyright: Agência Brasil

Die Sekretärin des Ministeriums für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Tatiana Prazeres / Copyright: Agência Brasil

Das Ministerium für Entwicklung, Industrie und Außenhandel präsentierte gestern (01.08.) die positive Handelsbilanz des Monats Juli. Den Daten des Ministeriums zufolge, betrug sie 3,135 Mrd. US$, während sie im letzten Jahr im selben Zeitraum nur auf 1,344 Mrd. US$ kam. Im Juli wurden insgesamt Güter im Wert von 22,252 Mrd. US$ exportiert, die Importe kamen auf 19,117 Mrd. US$.

Ausschlaggebend für die positive Handelsbilanz ist der Export der Rohstoffe, der im Vergleich zum Vorjahr um 40,6% gestiegen ist. Gleichzeitig haben die Außenumsätze der Zwischenprodukte um 35,4% zugenommen und im vergangenen Monat einen Gewinn von 3,322 Mrd. US$ erbracht. Der Export der Fertigwaren konnte ebenfalls Erfolge vorweisen, dieser verzeichnet einen Zuwachs von 19,5% und ein Volumen von 7,793 Mrd. US$.

Unter den Rohstoffen lässt sich vor allem die Ausfuhr der Eisenerze hervorheben, die 38% und somit 3,7 Mrd. US$ der Exporte ausmacht. Außerdem wurden insbesondere Kupfer, Erdöl und Kaffee exportiert. Im Segment der Fertigwaren waren vorrangig chemische Erzeugnisse gewinnbringend, darunter Aluminiumhydroxide, Kunststoffe und Heizöl. Die drei genannten Produkte erzielten jeweils einen Umsatz in Höhe von 314, 239 und 327 Mrd. US$.

Importiert wurden Konsumgüter (36,8%), Rohstoffe und Zwischenprodukte (26%), Brennstoffe, Schmieröle (16,9%) und Kapitalgüter (10%). Im Bereich der Konsumgüter wurden Bekleidung, Kraftfahrzeuge und Lebensmittel eingeführt. Zudem hat Brasilien Rohstoffe wie Produktionsmittel für die Landwirtschaft und Minerale aus dem Ausland erworben. (gp)