Die brasilianischen Böden sollen nachhaltiger genutzt werden / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianischen Böden sollen nachhaltiger genutzt werden / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianischen Böden sollen nachhaltiger genutzt werden / Copyright: Agência Brasil

In Brasilien riefen am nationalen Tag zur Erhaltung der Böden (Dia Nacional da Conservação do Solo, 15.04.) die Nationale Vereinigung der Landwirtschaft (Confederação Nacional da Agricultura, kurz: CNA) und das Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Versorgung (Ministério da Agricultura, Pecuária e Abastecimento, kurz: Mapa) zur nachhaltigeren Nutzung der agrarwirtschaftlichen Flächen auf. Bei einer Konferenz diskutierten Politiker, Techniker, Produzenten und andere Experten über mögliche Lösungen und Programme.

Im Rahmen des Nationaltags wollen die Verantwortlichen die Regierung, Bundesstaaten und Kommunen sowie die brasilianische Gesellschaft an sich zu mehr Sensibilität bewegen. Durch verschiedene Aktionen machen die Veranstalter auf nötige politische Veränderungen aufmerksam, durch welche die Produktivität der Agrarwirtschaft gesteigert werden könnte, ohne die Umwelt langfristig zu schädigen.

Der Vizepräsident der CNA, João Martins Silva Junior, erklärte, dass man endlich erkennen müsse, dass der Boden die Basis aller landwirtschaftlichen Wirtschaft sei und dass auch die Viehzucht auf gesunder Erde aufbaut. Der Boden sei der wichtigste Faktor für die Konsolidierung Brasiliens als einer der wichtigsten Agrarproduzenten der Welt, betonte Silva Junior.

Caio Rocha, der Staatssekretär für Entwicklung der Land- und Viehwirtschaft, warb für Investitionen in Programme für nachhaltigere Agrarflächen. Es handle sich dabei um solide Investitionen, erklärte der Politiker. Die Ergebnisse der Konferenz sollen sobald wie möglich veröffentlicht werden. (sg)