In der kommende Woche finden in Brasilien neue Auktionen im für den Strommarkt statt / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, J. R. da Fonseca
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Das brasilianische Unternehmen für Energiestudien EPE (Empresa de Pesquisa Energética) hat für die nächste Versteigerungsrunde A-5/2013 am kommenden Donnerstag (29.08.) 36 Projekte freigegeben. Die Projekte werden eine Kapazität von 3.535 Megawatt haben und sollen die Brasilianer im Jahr 2018 versorgen.

Das EPE informierte weiterhin darüber, dass unter den zwölf Interessenten nur die Fabrik SINOP eine technische Genehmigung erhalten habe, an den Versteigerungen teilzunehmen. Die Fabrik, die in Rio Teles Pires (Bundesstaat Mato Grosso) liegt und eine Leistung von 400 MW aufweist, wurde deshalb ausgewählt, da sie das Umweltzertifikat Licença Ambiental Prévia aufweist, was für die Versteigerungen erforderlich ist. Die anderen Wasserkraftwerke hätten dieses Umweltzertifikat nicht. Wenn die entsprechenden Kraftwerke das Zertifikat in der nächsten Zeit erhalten, könnten diese an den kommenden Versteigerungen im Dezember teilnehmen. Darunter befindet sich beispielsweise das Wasserkraftwerk UHE São Manoel in Rio Teles Pires mit einer Leistung von 700 MW.

Laut des EPE sei der Bundesstaat Rio Grande do Sul derjenige mit der größten Leistung von Kohlenstoffkraftwerken (1.200 MW). Minas Gerais hingegen ist der Bundesstaat mit den meisten eingetragenen Projekten, mit drei Biokraftwerken und fünf kleinen Wasserkraftwerken. (ds)