Die Führung Dilmas und ihrer Partei werden bei den Kommunalwahlen auf die Probe gestellt / Copyright: Agência Brasil
Die Führung Dilmas und ihrer Partei werden bei den Kommunalwahlen auf die Probe gestellt / Copyright: Agência Brasil

Die Führungsposition Dilmas und ihrer Partei werden bei den Kommunalwahlen auf die Probe gestellt / Copyright: Agência Brasil

In Brasilien finden im Oktober Kommunalwahlen statt. Dabei wird es zwei entscheidende Wahlrunden geben. Über die Ergebnisse der Wahlen wird bereits jetzt spekuliert. Umfragen zufolge wird die Opposition in acht Bundesstaaten eine eindeutige Mehrheit erlangen. Drei der acht Bundesstaaten sind wichtige Knotenpunkte im Norden und Nordosten des Landes. So gehen Meinungsforschungsinstitute davon aus, dass Kandidaten der Opposition in Manaus (Bundesstaat Amazonas), Fortaleza (Bundesstaat Ceará) und Salvador (Bundesstaat Bahia) die Wahlen für sich entscheiden werden. Bei den Kommunalwahlen im Jahr 2008, als Lula da Silva Präsident Brasiliens war, gewann die Opposition lediglich in fünf Bundesstaaten die Oberhand.

Vor allen Dingen die Demokraten (Democratas, kurz: DEM) werden für die amtierende Präsidentin Dilma Rousseff (Arbeiterpartei, Partida dos Trabalhadores, kurz: PT) und deren kommunale Vertreter eine große Herausforderung sein. In Ceará und Bahia liegen die DEM laut Umfragen momentan vorne. Der Demokrat und ehemalige Abgeordnete auf Bundesebene, Moroni Torgan, sagte der langjährigen Kommunalregierung der PT in Fortaleza den Kampf an. Elmano de Freitas, Kandidat der PT will dagegen die achtjährige Dominanz der PT in der Kommunalpolitik Cearás verteidigen.

Allgemein zeigen die Datenerhebungen der größten Meinungsforschungsinstitute (Ibope, Datafolha e Vox Populi), dass Kandidaten aus zwölf verschiedenen Parteien als Favoriten für die verschiedenen Kommunen in ganz Brasilien gehandelt werden. (sg)



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