Die Präsidentin des Nationalen Verbandes für Landwirtschaft CNA, Kátia Abreu / Copyright: Agência Brasil

Die Präsidentin des Nationalen Verbandes für Landwirtschaft CNA, Kátia Abreu / Copyright: Agência Brasil

Gestern (07.03.) fand ein Zusammentreffen der brasilianischen Regierung mit Vertretern der Land- und Viehwirtschaftsbranche statt, bei dem Forderungen des Sektors vorgetragen wurden. Ziel sei es, einen Plan aufzustellen, der das Wachstum ankurbele und garantiere. Die Präsidentin des Nationalen Verbandes für Landwirtschaft CNA (Confederação Nacional da Agricultura), Kátia Abreu, präsentierte der Kabinettschefin Gleisi Hoffmann und dem Landwirtschaftsminister Mendes Ribeiro die Hauptschwachpunkte in den Bereichen Infrastruktur, Logistik, Landwirtschaftspolitik und Gesetzgebung.

„Die Regierung möchte einen allgemeinen Plan aufstellen, um die Defizite des Sektors auszugleichen und sein Wachstum in den nächsten zehn Jahren zu fördern“, so Abreu.

Der CNA brachte Forderungen zum Gesundheitsschutz hervor sowie die Schaffung eines nationalen Plans für den Sektor, der mit der Beteiligung der Regierung, der Bundesstaaten und Gemeinden rechnen kann. Des Weiteren solle ein Verband zum Schutz der Land- und Viehwirtschaft ins Leben gerufen werden.

Außerdem setzte sich die Präsidentin des CNA für die Möglichkeit des Baus von gemischt privaten Häfen ein. Es gäbe leider eine Verordnung, die private Initiativen beim Bau von öffentlichen Häfen einschränke.

Im Bereich der Düngemittel zeigte der CNA auf, dass 75 Prozent der verwendeten Produkte nach Brasilien importiert werden. Diese würden 27 bis 30 Prozent der Produktionskosten beanspruchen. Deshalb solle auch für diesen Bereich ein Plan aufgestellt werden.

An der Versammlung nahmen außerdem der neue Minister für Fischerei, Marcelo Crivella, sowie Repräsentanten der Sektoren Transport-, Bauwesen, Energie und landwirtschaftliche Entwicklung teil. (ds)