Bis zum Jahr 2020 will Brasilien den Anteil erneuerbarer Energie deutlich erhöhen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Stephan Mosel
Bis zum Jahr 2020 will Brasilien den Anteil erneuerbarer Energie deutlich erhöhen / Copyright: Wikimedia Creative Commons,  Stephan Mosel

Bis zum Jahr 2020 will Brasilien den Anteil erneuerbarer Energie deutlich erhöhen / Copyright: Wikimedia Creative Commons, Stephan Mosel

Das brasilianische Unternehmen für Energiestudien (Empresa de Pesquisa Energética, kurz: EPE) geht davon aus, dass der Anteil an erneuerbarer Energie in Brasilien bis 2021 von 43,1 Prozent auf 45 Prozent ansteigen wird. Dabei geht EPE davon aus, dass es bei einem jährlichen Anstieg von 5,1 Prozent bleibt. Die Studie des Unternehmens wurde im Rahmen des Jahrzehntplans zur Ausweitung der Energie (Plano Decenal de Expansão de Energia) veranlasst. EPE hatte den Plan gemeinsam mit dem Ministerium für Bergbau und Energie (Ministério de Minas e Energia) ins Leben gerufen. Ziele des Plans sind neben der Expansion erneuerbarer Energien auch die Eindämmung des CO2-Ausstoßes.

Amilcar Guerreiro, der Präsident von EPE, gab bekannt, dass die brasilianische Regierung sich zum Ziel gesetzt habe, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2020 auf 680 Millionen Tonnen zu reduzieren. Um dies zu erreichen, bedarf es eines langfristigen Plans zur intensiveren Nutzung der erneuerbaren Energiequellen, erklärte Guerreiro. Von Seiten der Regierung seien die Weichen bereits gestellt, so Guerreiro, Gesetze, die die Expansion der Sparte befürworten und unterstützen, gäbe es bereits. Lediglich die Nachfrage müsse nun kontinuierlich ansteigen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Windenergie. EPE und die brasilianische Regierung wollen diese Produktion in den kommenden Jahren um das 16-fache steigern. Darüber hinaus soll die Produktion von Ethanol und Rohrzucker als Energieträger erweitert werden.  (sg)