Márcio Fortes, Präsident der APO, äußert sich zu den bilateralen Beziehungen zwischen Brasilien und Großbritannien / Copyright: Agência Brasil

Márcio Fortes, Präsident der APO, äußert sich zu den bilateralen Beziehungen zwischen Brasilien und Großbritannien / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianischen Autoritäten der Olympischen Spiele (Autoridade Pública Olímpica, kurz: APO), die mit dem Sportministerium zusammenarbeiten, werden bis Ende des Jahres die Änderungen in der Gesetzgebung für die Olympischen und die Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro bekanntgeben, teilte gestern (11.09.) Márcio Fortes, Präsident der Organisation APO und ehemaliger Minister, mit.

Die APO hatte dazu ihre Bilanz aus den Olympischen und Paralympischen Spielen 2012 in London gezogen: In London wurden 750.000 Reais (ca. 289.000 Euro) in 122 Mitarbeiter investiert, die den Event begleiteten. Des Weiteren beliefen sich Ausgaben auf 320.000 Reais (etwa 123.000 Euro) für Fahrkarten, 99.000 Reais (rund 38.000 Euro) für den Kauf von Eintrittskarten und 336.000 Reais (ca. 129.500 Euro) für Unterkünfte und Verpflegung. Die gesamten Kosten mit weiteren Ausgaben wurden noch nicht kalkuliert. Die Analyse dieser Daten hilft der Vorbereitung der 49 beteiligten Agenturen und Unternehmen, die 2016 in Rio de Janeiro mitwirken werden.

Die Interaktion zwischen Brasilien und England wurde bereits 2009 initiiert, dem Jahr, in dem Rio de Janeiro als Gastgeber der Sportveranstaltungen für 2016 ausgewählt und die Zusammenarbeit der beiden Regierungen vertraglich besiegelt wurde. Brasilien solle von den Erfahrungen Großbritanniens profitieren. Durch die Kooperation der beiden Länder würden auch die bilateralen Beziehungen gestärkt werden.

Fortes hob in seiner Rede außerdem hervor, dass das brasilianische Untersuchungskomitee die Abläufe in London hinsichtlich der Infrastruktur, der Organisation der Events, der Betreuung in den Stadien bis hin zum Einlass der Personen und Vorbereitungen für das sportliche Hochereignis analysiert habe. Des Weiteren wurden die Kommunikation und die Medienpräsenz untersucht. (ds)