Petrobras erneuert seinen Investitionsplan für die kommenden fünf Jahre / Copyright: Agência Brasil
Die Erdgas- und Ölförderung verzeichnet positive Zahlen / Copyright: Agência Brasil

Die Erdgas- und Ölförderung verzeichnet positive Zahlen / Copyright: Agência Brasil

Schätzungen zufolge erreichte Brasilien im Februar diesen Jahres einen neuen Rekord in der Produktion von Erdgas. 76,5 Millionen Kubikmeter pro Tag wurden durch brasilianische Unternehmen gefördert. Damit wird der im Dezember aufgestellte Rekord von 76,2 Millionen Kubikmeter pro Tag übertroffen. Das meiste Erdgas wurde mit durchschnittlich 6,6 Millionen Kubikmeter pro Tag im Bundesstaat Bahia in Campo de Manati zu Tage gefördert.

Im Vergleich zum Februar des Vorjahres ist die Gasförderung um 14,1 Prozent gestiegen. Die Daten wurden gestern (02.04.) durch die Nationale Agentur für Öl, Erdgas und Biokraftstoff (Agência Nacional de Petróleo, Gás Natural e Biocombustíveis, kurz: ANP) veröffentlicht.

In der Erdölproduktion wurden nach Informationen der ANP rund 2,017 Millionen Kubikmeter pro Tag gefördert. Dies bedeutet einen Rückgang von knapp 8,5 Prozent verglichen mit Februar des Vorjahres. Der Rückgang resultiert laut Experten aus temporären Förderungsstopps in dem Gebiet rund um Bacia de Campos in den Förderstationen Marlim, Marlim Leste und Roncador. Das meiste Erdöl wurde in dem Ölfeld Marlim Sul gefördert. Durchschnittlich wurden rund 334,2 Tausend Liter pro Tag an die Erdoberfläche befördert.

Von zwanzig Ölplattformen werden allein achtzehn durch das brasilianische halbstaatliche Mineralölunternehmen Petrobras betrieben. Nur zwei gehören ausländischen Unternehmen. Die Plattform Peregrino wird von dem Unternehmen Statoil, dessen Sitz in Norwegen liegt, geleitet. Außerdem wird die Förderstation Ostra durch das britisch-niederländische Unternehmen Shell betrieben. (sg)