Dilma hielt zum Tag der Arbeit eine Ansprache / Copyright: Agência Brasil
Dilma hielt zum Tag der Arbeit eine Ansprache / Copyright: Agência Brasil. / Copyright: Agência Brasil

Dilma hielt zum Tag der Arbeit eine Ansprache / Copyright: Agência Brasil

Am Tag der Arbeit (01.05.) verteidigte Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff ihren Vorschlag, alle Einnahmen, die bei der Vergabe von Lizenzen und Konzessionen (sogenannte Royalties) im Rahmen der Öl- und Gasgewinnung vor der Küste Brasiliens (bei der sogenannten Pré-Sal-Förderung) gewonnen werden, in Bildung zu investieren.

Bei der Investition in Bildung handele es sich um das wichtigste Thema, das derzeit in der brasilianischen Regierung diskutiert werde, betonte Dilma Rousseff bei ihrer Rede, die live im Fernsehen und Radio übertragen wurde. Natürlich werde die Regierung weiterhin alles dafür tun, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen, die Gehälter zu erhöhen und so die Kaufkraft der Brasilianer zu steigern. Allerdings sei die Basis für eine gute wirtschaftliche Entwicklung eine solide Bildung.

Hinter der Investition in Bildung müssten alle Politiker des Landes geschlossen stehen, fügte Dilma hinzu, nur so könne der Vorschlag im Nationalkongress durchgesetzt werden.

In ihrer Rede sprach Dilma außerdem über die reduzierte soziale Ungleichheit. In den vergangenen Jahren haben es rund 36 Millionen Brasilianer durch Sozialprogramme geschafft, aus der extremen Armut herauszukommen. Darüber hinaus seien rund 40 Millionen Brasilianer in den letzten Jahren in die Mittelschicht aufgestiegen. Dies sei vor allem durch die Schaffung neuer offizieller Arbeitsplätze und der Steigerung des Reallohnes ausgelöst worden. Dilma Rousseff erinnerte daran, dass Brasilien zwischen 2008 und 2012 weltweit am erfolgreichsten Arbeitslosigkeit bekämpft habe.

Abschließend erklärte die Präsidentin, dass die Regierung weiterhin an ihrem Ziel festhalte, die Einkommensverteilung zugunsten der Beseitigung sozialer Ungleichheit anzupassen. (sg)