Brasilien eröffnete in der vergangenen Zeit 51 Untersuchungen zu Importen mit unfairen Preisen. / Copyright: Wikimedia Commons, Claus Bunks
Brasilien eröffnete in der vergangenen Zeit 51 Untersuchungen zu Importen mit unfairen Preisen. / Copyright: Wikimedia Commons, Claus Bunks

Brasilien eröffnete in der vergangenen Zeit 51 Untersuchungen zu Importen mit unfairen Preisen. / Copyright: Wikimedia Commons, Claus Bunks

Brasilien gilt als Vorreiter, wenn es um Untersuchungen von Importen zu unfairen Preisen geht. Allein zwischen November 2013 und September dieses Jahres gab es 51 Fälle, wie ein Bericht des Welthandelsorganisation über das internationale Handelsumfeld zeigt. An zweiter Stelle folgen die USA mit 22 Untersuchungen im gleichen Zeitraum.

Während der Veröffentlichung des Berichts am Montag (8.12) in einem Treffen von Mitgliedsländern und dem Generaldirektor der Organisation, Roberto Azevêdo, sprach dieser über die Zunahme an Handelsrestriktionen, die seit 2008 eingeführt wurden und warnte in diesem Zusammenhang vor einem „offensichtlichen Risiko“ in einem Szenario einer verlangsamten Wirtschaft.

„Die aktuellen Prognosen für die weltweite Produktion und den Handel sind alles andere als günstig“, so Azevêdo. Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage ist die Vorhersage über den weltweiten Handel in diesem Jahr bereits um 3,1 Prozent gesunken, für 2015 wurde sie um vier Prozent gesenkt. Seit 2008 sind insgesamt 2.146 Handelsrestriktionen eingeführt worden, wobei davon nur 508 wieder aufgehoben wurden. (ls)