Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Präsident des europäischen Ausschusses, José Manuel Durão Barroso / Copyright: Agência Brasil
Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Präsident des europäischen Ausschusses, José Manuel Durão Barroso / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff und der Präsident des europäischen Ausschusses, José Manuel Durão Barroso / Copyright: Agência Brasil

Gestern (24.01.) fand in der brasilianischen Hauptstadt Brasília der sechste Brasilien-EU-Gipfel im Palast der Hochebene statt. Dort kam es zu einem Vertragsabschluss, der einen Austausch zwischen brasilianischen und europäischen Spezialisten vorsieht. Brasilien werde 100 Wissenschaftler und Post-docs an die Hauptforschungszentren der Europäischen Union im Rahmen des Programms „Wissenschaft ohne Grenzen“ (Programa Ciência Sem Fronteiras) schicken, so teilte Carlos Nobre, Sekretär für Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Ministeriums für Wissenschaft und Technik, mit.

Laut Nobre würden sich die Forschungszentren in Ländern wie unter anderem Belgien, Deutschland, Holland, Spanien und Italien befinden. Hierbei werden Studien unterstützt, die im Interesse der brasilianischen Regierung sthen, wie zum Beispiel Schutzmaßnahmen zur Absicherung bei Naturkatastrophen und Krisen, klimatische Veränderungen sowie der nachhaltige Umgang mit Naturressourcen, Energie und Nanotechnologie.

Auch Themen wie die Finanzkrise, die G20 (Gruppe der 20 größten Wirtschaftsmächte der Welt) und internationale Sicherheitsfragen im Mittleren Osten und in Afrika standen auf der Tagesordnung.

Neben der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff und dem Präsidenten des europäischen Ausschusses, José Manuel Durão Barroso, waren außerdem der Präsident des Europäischen Rats, Van Rompuy, und der Handelskommissar Karel de Gucht anwesend. Auch nahmen verschiedene Vertreter brasilianischer Ministerien am Gipfel teil, wie der Außenminister Antonio Patriota. (ds)