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Eine Woche lang hatten brasilianische Unternehmer Verhandlungen mit Südamerika geführt, um neue Geschäftspartner zu akquirieren. Als Ergebnis dieser Verhandlungen konnten 78,7 Millionen US-Dollar in sofortigen Handelsabkommen und für die nächsten zwölf Monate abgeschlossen werden. Im Vergleich zum Vorjahr (mit 44 Millionen US-Dollar) stellt dieser Wert eine Steigerung von 77 Prozent dar.

Bereits mit dem Abschluss von Handelsbeziehungen in den ersten beiden Ländern (Kolumbien und Peru) konnte der Wert des Vorjahres überschritten werden. Die letzte Etappe erfolgte gestern (29.08.) in Chile. Insgesamt nahmen 43 Unternehmer der Sektoren Maschinenbau und Technologien, Bauwesen, Mode und Gesundheitswesen an den Verhandlungen teil.

Ricardo Santana, Mitarbeiter der Brasilianischen Agentur für Förderung von Exporten und Investitionen (Agência Brasileira de Promoção de Exportações e Investimentos, kurz: APEX-BRASIL), teilte mit, dass die Agentur sehr zufrieden mit dem positiven Ergebnis sei. Nun müsse sich Brasilien weiter engagieren, die geknüpften Kontakte aufrechtzuerhalten.

Zu den Hauptzielen gehörten, die Dynamik des bestehenden Handels zu festigen, den Handelsaustausch von neuen Produkten zu initiieren sowie den Verhandlungsrahmen des letzten Jahres zu übertreffen. Ein Grund für den Erfolg sei die Qualität der exportierten Produkte.

Südamerika liegt an dritter Stelle der Zielgebiete für Exporte Brasiliens. Von den 202 Milliarden US-Dollar für Exporte im Jahre 2010 gingen 18,4 Prozent nach Südamerika (37,2 Milliarden US-Dollar). Zu den exportierten Produkten zählen Automobile und Busse, Fahrzeugersatzteile, Maschinen und Ausstattungen, Telefonapparate sowie pharmazeutische Produkte.

Die Durchführung des Ausbaus der Handelsbeziehungen wurde vom Ministerium für Entwicklung, Industrie und Außenhandel (Ministério do Desenvolvimento, Indústria e Comércio Exterior, kurz: MDIC), vom Ministerium für Außenhandelsbeziehungen (Ministério das Relações Exteriores) und von der APEX-BRASIL organisiert. (ds)