Der Tierverband ABINPET sieht für die Nahrungsmittelbranche große Entwicklungschancen / Copyright: dse.photography
Der Tierverband ABINPET sieht für die Nahrungsmittelbranche große Entwicklungschancen / Copyright: dse.photography

Der Tierverband ABINPET sieht für die Nahrungsmittelbranche große Entwicklungschancen / Copyright: dse.photography

Der brasilianische Verband für Tierprodukte ABINPET (Associação Brasileira da Indústria de Produtos para Animais de Estimação) veröffentlichte kürzlich, dass der Umsatz hinsichtlich des Handels mit Tierprodukten im Jahr 2012 bei 14 Milliarden Reais lag, was Brasilien auf den zweiten Platz weltweit, nach den USA, bringt. Am vergangenen Dienstag (12.11.) versammelte sich der Verband mit Vertretern der Branche, um über die Herausforderungen in diesem Bereich innerhalb Brasiliens und im Ausland zu diskutieren.

Laut Angaben des ABINPET werde sich der Umsatz in diesem Jahr auf 15,4 Milliarden Reais belaufen, ein Anstieg von 8,1 Prozent im Vergleich zu 2012. Mit einer Reduzierung der Steuerabgaben von 20 Prozent könne die Branche weiterhin um 12,2 Prozent wachsen und damit in 2013 23,1 Milliarden Reais erreichen. Des Weiteren läge Brasilien im Ranking der Haustierhalte auf Platz vier weltweit und dieser Bereich würde 0,32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmachen.

Das Land hätte großes Marktpotenzial bei Tiernahrung, welches vom brasilianischen Markt noch nicht ausgeschöpft wird. Der tägliche Bedarf an Nahrungsmitteln für Hunde und Katzen belaufe sich beispielsweise auf 4,4 Millionen Tonnen und die industrielle Versorgung läge bei nur 2,3 Millionen Tonnen. Darin müsse stärker investiert werden, damit sich die Branche sich besser entwickeln könne, so der ABINPET.

Auf der Tagung waren Vertreter des Versorgungs-, des Außenministeriums, des Ministeriums für Entwicklung von Industrie und Handel sowie Parlamentarier und Organisationen der Branche anwesend. (ds)