Laut neustem Bericht der Weltbank müsse sich Brasilien stark engagieren, um von den Entwicklungen des chinesichen Marktes profitieren zu können / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Ziko
Laut neustem Bericht der Weltbank müsse sich Brasilien stark engagieren, um von den Entwicklungen des chinesichen Marktes profitieren zu können / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, Ziko

Laut neustem Bericht der Weltbank müsse sich Brasilien stark engagieren, um von den Entwicklungen des chinesichen Marktes profitieren zu können. / Copyright: Wikimedia Commons, Ziko

Der aktuelle Bericht der Weltbank (IBRD) „China im Wandel: Chancen für Brasilien?“, der am vergangenen Montag (14.07.) veröffentlicht wurde, zeigt, dass Brasilien sich gut vorbereiten muss, um von der Entwicklung der chinesischen Wirtschaft zu profitieren. Laut Angaben des Wirtschaftsberaters der IBRD, Jorge Araújo, werde China bald eine höhere Nachfrage nach Konsumgütern im Technikbereich sowie nach Dienstleistungen aufweisen.

Obwohl China eine geringere Wachstumsrate und immer noch nach einer ausgeglichenen Entwicklung strebe, werde das Land weiterhin große Möglichkeiten bieten: „Wir wollen in diesem Bericht folgendes hervorheben: Wenn Brasilien von der momentanen Entwicklung Chinas profitieren möchte, muss es sich ins Zeug legen. So, wie Brasilien derzeit voranschreitet, wird das Land Probleme haben, in den chinesischen Markt einzutreten.“

Unter den Problematiken Brasiliens würden sich die Logistik, der Transport, die Steuerpolitik sowie die Qualität von Dienstleistungen befinden. Außerdem stellte Araújo fest, dass es in Brasilien derzeit die Tendenz gäbe, Investitionen in Branchen zu tätigen, die eine geringe Produktivität aufweisen.

Weiterhin geht aus dem Bericht hervor, dass die Nachfrage Chinas nach landwirtschaftlichen Produkten und Lebensmitteln bis 2030 von elf auf 13 Prozent ansteigen werde. Bezüglich des Herstellungssektors, in dem China und Brasilien miteinander konkurrieren, würden sich die Auswirkungen auf die brasilianischen Wirtschaft zeigen, je nachdem, wie gut sich der brasilianische Markt an die hohe Konkurrenz anpassen könne. (ds)