Logo des Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen / Copyright: FAO

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Brasiliens wird den fünf afrikanischen Ländern Äthiopien, Malawi, Mosambik, Niger und Senegal 2,375 Millionen US-Dollar spenden, damit diese Lebensmittel kaufen können, die in der eigenen Region hergestellt werden, so informierte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO.

Der Betrag wird in einer Aktion der FAO zusammen mit dem Welternährungsprogramm WFP der UNO zugutekommen. Der Vertrag dazu wurde gestern (21.02.) in Rom unterzeichnet.

Außer der Finanzierung des Projekts wird Brasilien mit seinen Partnern die Erfahrungen seines Lebensmittelbeschaffungsprogramms der familiären Landwirtschaft teilen. Dieses basiert auf dem Kauf von Produkten von kleinen Landwirtschaftsbetrieben und der Auslieferung an bedürftige Familien.

Laut des Vertrags erhält die FAO 1,55 Millionen US-Dollar durch die Spende Brasiliens, um die afrikanischen Landwirte durch den Vertrieb von Samen und Düngemitteln zu unterstützen. Die restlichen 800.000 US-Dollar gehen an das WFP, durch das der Kauf und die Verteilung von Lebensmitteln an Schulen und bedürftigere Gruppen organisiert werden.

Der Vertrag wurde vom Repräsentanten Brasiliens bei der FAO, Antonio Marques Porto e Santos, vom stellvertretenden Leiter der Abteilung für technische Zusammenarbeit der FAO, Laurent Thomas, und vom stellvertretenden Direktor der WFP, Amir Abdulla, unterschrieben.

Durch das Welternährungsprogramm werden bereits regionale Produkte mit Hilfe von Programmen wie „Einkauf für den Fortschritt“ (PAP) gekauft. Ziel sei es, von Kleinproduzenten direkt Produkte zu erwerben, die dann auch für die Versorgung von Schulen eingesetzt werden können.

Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um die lokalen Märkte zu stärken, die Lebensmittelsicherheit zu verbessern und zukünftigen Krisen des Sektors vorzubeugen. (ds)