Der Sekretär des Finanzministeriums, Nelson Barbosa, über das Wirtschaftswachstum Brasiliens / Copyright: Agência Brasil

Der Sekretär des Finanzministeriums, Nelson Barbosa, über das Wirtschaftswachstum Brasiliens / Copyright: Agência Brasil

Das stetige Wirtschaftswachstum Brasiliens soll dazu beitragen, dass sich in 20 Jahren das Pro-Kopf-Einkommen der brasilianischen Bevölkerung verdoppelt, so teilte der Sekretär des Finanzministeriums, Nelson Barbosa, mit. Dieser nahm gestern (19.11.) an der Veranstaltung zur Auswertung der zweiten Phase des brasilianischen Wachstumsbeschleunigungsprogramms PAC 2 (Programa de Aceleração do Crescimento) teil.

Nach einem leichten Rückgang am Ende des vergangenen Jahres und zu Beginn dieses Jahres stelle sich die Wachstumsrate von vier bis fünf Prozent beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) wieder ein. Auch im letzten Quartal müsse die brasilianische Wirtschaft die gleiche Rate beibehalten: „Die Einschätzungen des Marktes weisen darauf hin, dass der Wachstumsrhythmus des BIP in einem Bereich zwischen vier und fünf Prozent pro Jahr bestehen bleibt. Diese Wachstumsrate ist essentiell, damit die sich derzeit entwickelnde Mittelschicht gestärkt werden kann und damit sich mehr Investitions- und Arbeitsmöglichkeiten ergeben.“ Auch würde die Höhe der Rate erlauben, dass die Wirtschaft wächst, ohne die Inflation negativ zu beeinflussen.

Barbosas nannte zwei Gründe, warum die Wachstumsrate wieder ansteigen konnte: zum einen aufgrund der Erhöhung der Investitionen durch das PAC, zum anderen aufgrund der Steuersenkungen seit Beginn des Jahres. „Die steuerlichen Entlastungen und die Verringerung der finanziellen Kosten reduzieren die Ausgaben und kurbeln die Produktion sowie die Investitionen an.“ (ds)