Staatsekretär Arno Augustin berichtete gestern über die Bilanz der Staatskasse im Januar / Copyright: Agência Brasil
Staatsekretär Arno Augustin berichtete gestern über die Bilanz der Staatskasse im Januar / Copyright: Agência Brasil

Staatsekretär Arno Augustin berichtete gestern über die Bilanz der Staatskasse im Januar / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Staatssekretär der Staatskasse (Tesouro Nacional), Arno Augustin, hielt sich mit seiner Euphorie zurück, als er gestern (26.02.) den Überschuss an Steuereinnahmen für Januar bekannt gab, obwohl es sich um ein Plus von 26,1 Milliarden Reais (rund 10 Milliarden Euro) handelt.

Die Summe ist der höchste jemals gemessene Wert für den Monat Januar. Der Überschuss mache bereits beinahe ein Viertel (24,1 Prozent) der erwarteten Gesamtsumme für dieses Jahr aus. Augustin erklärte, dass das Einnahmeplus die solide Situation der Steuerpolitik darstelle. Der Überschuss soll vor allen Dingen für die Tilgung von Staatsschulden verwendet werden. Augustin erklärte, dass die positive Bilanz des Monats Januar den Gläubigern Brasiliens Vertrauen in die Regierung gebe und dass der Wert brasilianischer Staatsanleihen zukünftig steigen werde.

Sollte sich die Entwicklung weiter fortsetzen, so werde Brasilien langfristig einen positiven gegenläufigen Trend von Schulden und Bruttoinlandsprodukt vorweisen können, betonte Augustin. Das Ziel der brasilianischen Wirtschaft müsse nun sein, zu zeigen wie stabil und solide die gesamte Wirtschaft Brasiliens ist. Darüber hinaus müsse man dem positiven Bild der Wirtschaft Brasiliens in der Welt weiterhin gerecht werden, um ausländische Investoren von brasilianischen privaten Unternehmen zu überzeugen. Diese seien schließlich auf die Investitionen angewiesen. (sg)