Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota setzt sich für eine Vertiefung der Beziehungen zum Iran ein / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota setzt sich für eine Vertiefung der Beziehungen zum Iran ein / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota und sein iranischer Amtskollege Ali Akbar Salehi erklärten, dass die bestehenden Abkommen und Kooperationen zwischen beiden Ländern in Zukunft noch weiter verstärkt werden. Sie sprachen über Partnerschaften in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Wirtschaft und Pharmazie.

Die Außenminister trafen sich in New York, währen sie an der 66. UN-Generalversammlung teilnahmen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur IRNA (Islamic Republic News Agency) kamen Patriota und Salehi zu dem Schluss, dass sowohl Iran als auch Brasilien in dem internationalen Geschehen eine große Rolle spielen. Zudem sprachen sie über globale Themen wie die internationale Wirtschaftskrise, die Konflikte im Nahen Osten und im Norden Libyens. Der iranische Außenminister Salehi betonte, das beide Länder gemeinsame Interessen hätten.

Ein weiteres Thema war das von Brasilien unterzeichnete Abkommen, welches den Versuch darstellte, die Sackgasse, in denen das iranische Nuklear-Programm steckt, zu beenden. Antonio Patriota bedauerte es sehr, dass die Übereinkunft zwischen der Türkei, Brasilien und dem Iran bezüglich der Beendigung der internationalen Restriktionen und  die Schaffung des Friedens, nicht vorangekommen sei. ,,Das Abkommen Teheran-Brasília-Ankara war ein Signal, dass die Bindung zwischen diesen Ländern stark sind und an Kontinuität und Vertiefung bedürfen. Heutzutage ist dies eine Notwendigkeit“, erklärte der brasilianische Außenminister.

Die ihm Jahr 2010 geschlossene Kooperation enthält die Bedingungen, dass der Iran zu 3,5 Prozent angereichertes Uran in die Türkei exportiert, wo es um weitere 20 Prozent angereichert wird. Ziel der Türkei und Brasiliens war es, die Bedenken gegenüber dem iranischen Nuklearprogramm zu beenden. Jedoch hat die internationale Gemeinschaft das Abkommen nicht anerkannt und Sanktionen gegen den Iran eingeführt. (gp)



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