Brasilianischer Außenminister Antonio Patriota sieht die Zusammenarbeit mit Mexiko als sehr positiv / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota sieht die Zusammenarbeit mit Mexiko als sehr positiv / Copyright: Agência Brasil

Gestern (07.12.) teilte der brasilianische Außenminister Antonio Patriota mit, dass die Beziehungen zum Land Mexiko für Brasilien besonders interessant wären. Patriota traf sich mit der mexikanischen Politikerin Patricia Espinosa in São Paulo, um das „Strategische Abkommen zur wirtschaftlichen Integration“ (Acordo Estratégico de Integração Econômica), was 2010 zwischen den zwei Ländern abgeschlossen wurde, zu diskutieren. „Mexiko sieht in Brasilien das Hauptziel seiner Investitionen in Lateinamerika, mit einem Handelsvermögen von 7,5 Milliarden US-Dollar. Dieser Handel betrifft vor allem handgemachte Fabrikate“, so der brasilianische Minister.

Des Weiteren würden die Investitionen Brasiliens in Mexiko ebenso steigen. Derzeit belaufen sich die Investitionen auf eine Größenordnung von vier Milliarden US-Dollar. Das Interesse sei allerdings seitens brasilianischer Unternehmer sehr groß, sich durch das sogenannte „Strategische Abkommen“ anzunähern. Beide Politiker wollen einen Zeitplan festlegen, der weitere Treffen für Verhandlungen vorsieht. Die Idee sei es, ein Treffen alle zwei Wochen zu veranstalten, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu intensivieren und die Kooperation in Wirtschaft und Handel mit Mexiko zu stärken, so Patriota.

Das „Strategische Abkommen zur wirtschaftlichen Integration“ umfasst alle Bereiche der Wirtschaft der beiden Länder und behandelt Themen wie den Zugriff auf die Märkte, Fragen zu Regulierungen und zu Beziehungen von Institutionen. (ds)