Der brasilianische Diplomat Marco Aurélio Garcia kam zuversichtlich aus Venezuela zurück und gab bekannt, dass das Land mit der Unterstützung Brasiliens rechnen kann / Copyright: Agência Brasil
Der brasilianische Diplomat Marco Aurélio Garcia kam zuversichtlich aus Venezuela zurück und gab bekannt, dass das Land mit der Unterstützung Brasiliens rechnen kann / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Diplomat Marco Aurélio Garcia kam zuversichtlich aus Venezuela zurück und gab bekannt, dass das Land mit der Unterstützung Brasiliens rechnen kann / Copyright: Agência Brasil

Gestern (06.03.) informierte der brasilianische Diplomat und Sonderberater der Präsidentin für Internationale Angelegenheiten, Marco Aurélio Garcia, dass Brasilien bereit sei, Venezuela zu unterstützen, denn das Land habe seit drei Wochen mit täglichen Protesten zu kämpfen.

Garcia war in Venezuela zu Besuch, um mit dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro über die Situation zu sprechen. Dieser versicherte, dass sich die Lage bereits stabilisieren würde, dass es viel ruhiger als noch vor drei Wochen sei, da sich die Proteste nur auf bestimmte Regionen im Land konzentrieren. Maduro suche derzeit gerade nach einer Möglichkeit, eine Konferenz der UNALSUL (Vereinigung der Nationen Südamerikas) einzuberufen, um über die Vorgänge zu beraten. Auch wies Garcia darauf hin, dass die Situation in Venezuela durch ausländische Medien aufgebauscht werden würden und dass diese weniger dramatisch sei als in den Medien dargestellt.

Was die Proteste betrifft, so würde die Nationale Friedenskonferenz, die Maduro einberufen habe, mit der Unterstützung der Katholischen Kirchen rechnen, die mit den Verantwortlichen der Studentenbewegung im Gespräch sei.

Garcia verlies das Land optimistisch und kommentierte: „Wir sind immer aufmerksam, was hier passiert, und nicht nur weil wir besorgt sind. Aber jetzt habe ich einen klaren Eindruck von dem, was vor sich geht.“ (ds)