Kabinettschefin Gleisi Hoffmann, Außenminister Antonio Patriota und Umweltministerin Izabella Teixeira auf der vierten Versammlung der Kommission für Rio+20 / Copyright: Agência Brasil

Kabinettschefin Gleisi Hoffmann, Außenminister Antonio Patriota und Umweltministerin Izabella Teixeira auf der vierten Versammlung der Kommission für Rio+20 / Copyright: Agência Brasil

Der brasilianische Außenminister Antonio Patriota und die Umweltministerin Izabella Teixeira teilten gestern (08.02.) mit, dass es noch Schwachpunkte im sogenannten Draft Zero gäbe, einem 19-seitigen Entwurf der UNO mit Vorschlägen verschiedener Länder für die finale Erklärung der Konferenz Rio+20 für nachhaltige Entwicklung.

Laut Patriota müssten noch Fragen bezüglich der Bereiche Menschenrechte,  Sozialwesen, staatliche Verwaltung und Wälder verbessert werden. „Wir haben das Gefühl, dass wir engagiert sein müssen und dass Brasilien eine Führungsrolle dabei ausüben muss“, so Patriota nach der vierten Versammlung der Nationalen Kommission für die Konferenz Rio+20, die gestern abgehalten wurde.

Patriota und Teixeira betonten noch einmal, dass die Konferenz, die im Juni in Rio de Janeiro stattfindet, eine Erklärung mit klaren Zielen für die nachhaltige Entwicklung der Länder vorweisen müsse.

In der vierten Versammlung der Nationalen Kommission nahmen Repräsentanten der Gesellschaft und der brasilianischen Regierung teil. Mehr als 20 Minister waren anwesend, unter der Leitung der Kabinettschefin Gleisi Hoffmann, Antonio Patriotas und Izabella Teixeiras. Eine nächste Versammlung wird im März stattfinden, um die Position der Kommission festzulegen.

Die Umweltministerin sagte, dass obwohl Brasilien weiß, dass es eine führende Rolle weltweit bezüglich des nachhaltigen Wachstums einnimmt, noch viel getan werden müsse. Die Tagesordnung der Konferenz würde sich gerade in zwei Aspekte aufteilen: in einen internationalen, durch den die Perfektionierung des Entwurfes für die Konferenz erwartet wird, und in einen internen, bei dem man alle Bereiche innerhalb Brasiliens zur Zusammenarbeit für das große Event mobilisieren müsse. (ds)