Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wohnt der Verleihung des 26. Preis für junge Forscher bei / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff wohnt der Verleihung des 26. Preises für junge Forscher bei / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff sprach sich gestern (18.12.) für die Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Forschung mit den Unternehmen im Land aus. Diese könne eine Möglichkeit sein, Innovationen voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Rousseff hatte gestern bei der Verleihung des 26. Preises für junge Forscher (26° Prêmio Jovem Cientista) teilgenommen.

„Wir wissen, dass Brasilien in dem Bereich Wissenschaft, Technik und Innovation großes Potenzial hat. Wir haben qualifizierte Forscher und Wissenschaftler, die ihre Forschungsergebnisse den Unternehmen präsentieren sollten“, so Rousseff. „Wir werden immer stärker in Bildung, Wissenschaft und Technik investieren und Innovationen vorantreiben.“

Anlässlich der bevorstehenden sportlichen Großveranstaltungen in Brasilien (die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016) wurde dieses Jahr beim Wettbewerb der Sport thematisiert. So forschte man zum Beispiel im Bereich der Informationstechnik, die auf den Sport angewandt werden kann. Auch Materialien für Sportbekleidung, die Ernährung von Athleten sowie Verfahren für die Behandlung von Sportverletzungen wurden untersucht. Die Forschungsergebnisse könnten Brasilien bei bevorstehenden Sportereignissen von Nutzen sein, so die Präsidentin.

Der Minister für Wissenschaft, Technik und Innovation, Marco Antonio Raupp, war bei der Preisverleihung ebenso anwesend. Er hob hervor, wie wichtig es sei, dass auch junge Menschen sich mit Wissenschaft und Innovationen beschäftigen, damit sich das Land weiterentwickelt. Gerade in den letzten Jahren sei das Wirtschaftswachstum Brasiliens mit diesen Bereichen stark gekoppelt gewesen. (ds)