Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Verleihung des FINEP-Preises mit dem Minister für Wissenschaft und Technik, Marco Antônio Raupp / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bei der Verleihung des FINEP-Preises mit dem Minister für Wissenschaft und Technik, Marco Antônio Raupp / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff nahm gestern (19.12.) an der Verleihung des FINEP-Preises für Innovationen an 13 Unternehmen und Institutionen teil. Auf der Veranstaltung teilte sie mit, dass Brasilien in den nächsten Jahren systematisch und nachhaltig wachsen werde und hob noch einmal hervor, wie wichtig Investitionen in die Bildung, in Wissenschaft und Technik seien, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu steigern. Laut Rousseff müsste Brasilien mit der stärkeren Wettbewerbsfähigkeit und mit der Beseitigung der Schwachstellen in der Infrastruktur einen großen Wachstumsschub bekommen.

„Ich bin mir sich, dass Brasilien nach allem, was wir dieses Jahr getan haben, in den nächsten Jahren systematisch wachsen wird. Systematisch und nachhaltig. Nach einem Prozess, der Millionen von Brasilianern aus der extremen Armut geholfen hat, kümmern wir uns jetzt um die größten Barrieren Brasiliens.“ Laut der Präsidentin sei die Überwindung der extremen Armut genauso wichtig wie eine bessere Bildung und wie die Anwendung der Wissenschaft auf die Produktionsketten. Die Verbesserung der Bildung würde hier das Bindeglied zwischen Armut und einer Großproduktion in Technik und Innovation bilden.

„Das Wissen in Erfindungen umzuwandeln und die Erfindungen in die Praxis umzusetzen, sind die Grundbausteine für eine wettbewerbsfähige Produktion mit geringeren Kosten und besserer Qualität. Außerdem sind sie Grundbausteine dafür, dass in einem Land wie unserem die Lebensbedingungen der Menschen verbessert werden und die Qualität im Arbeitsleben steigt.“ (ds)