Diese Telefonzellen in Curitiba sind trotz eines guten Mobilfunknetzes stark frequentiert / Copyright: Creative Commons, Morio

Diese Telefonzellen in Curitiba sind trotz eines guten Mobilfunknetzes stark frequentiert / Copyright: Creative Commons, Morio

Die technische Infrastruktur in Brasilien für die vierte Generation (4G) der Mobiltelefone soll bis Ende Mai 2013 und damit rechtzeitig bis zum Confederations-Cup (Copa das Confederações) an allen Spielstätten verfügbar sein. Wie der Kommunikationsminister Paulo Bernardo gestern (07.02.) bekannt gab wird die hierzu notwendige Versteigerung der Lizenzen für die Mobilfunkanbieter im Mai diesen Jahres stattfinden.

Vorgesehen ist jetzt eine Bekanntgabe der Konditionen für die Versteigerung durch die nationale Agentur für Telekommunikation (Agência Nacional de Telecomunicações, kurz: Anatel) am 16. April. Der Minister versprach, dass die Konditionsvergabe so sein werde, dass an allen Spielstätten des Confederations-Cup in 2013 und der Fußball-Weltmeisterschaft in 2014 mit Beginn der Spiele die neue Technologie verfügbar sein wird.

Erzielt werden soll ebenso eine Ausweitung der bisherigen Abdeckung durch die dritte Generation (3G). Auch der Ausbau der Infrastruktur für eine bessere Nutzung der 3G ist noch in vielen Bereichen erweiterungsfähig. Darüber hinaus ist die Stabilität des Internets immer wieder ein Stein des Anstoßes. Der Minister forderte die Telekommunikationsanbieter gestern bei einer Veranstaltung in São Paulo dazu auf, mehr in die Infrastruktur zu investieren. In Bezug auf die Kosten, habe die Regierung Dilma Rousseff schließlich die entsprechenden Erleichterungen für Investitionen geschaffen, so Paulo Bernardo. (mas)