Mobilfunkgerät der vierten Generation / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, C. Lo

Mobilfunkgerät der vierten Generation / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, C. Lo

Auf der CeBIT in Hamburg bestätigte die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff gestern (05.03.) die Versteigerung der Mobilfunklizenzen der vierten Generation (4G) für den Monat Mai.

Dafür werden die benötigten Frequenzen vergeben, welche bereits ab 2013 in den zwölf Gastgeberstädten der Fußball-WM 2014 verfügbar sein sollen, so Rousseff.

Des Weiteren sprach die Präsidentin über die Aktivierung eines Glasfasernetzes für Breitband mit der Länge von 31.000 Kilometern, das alle brasilianischen Hauptstädte der 27 Bundesstaaten erreichen soll.

„Noch in diesem Jahr werden wir Unterwasser-Glasfasernetze installieren, um Brasilien besser mit Nordamerika, Europa und Afrika zu verbinden. Diese internationalen Verbindungen sollen sich in einer Art „südamerikanischem Ring“ verbinden, der durch die Länder der UNASUL (Union Südamerikanischer Staaten) beschlossen wurde“, so teilte die Präsidentin weiterhin mit.

Auch betonte Rousseff noch einmal, dass Brasilien heutzutage ein Land vieler Möglichkeiten sei, wovon die über 190 Millionen Brasilianer und Brasilianerinnen profitieren würden. Dank der vermehrten Arbeitsplätze und steigender Einkommen hätte die Bevölkerung immer stärkeren Zugang zu Konsumgütern und Serviceleistungen, vor allem auch im Bereich der digitalen Technologie.

Die Erweiterung des Technologiesektors würde viele Investitionsmöglichkeiten mit sich bringen. Diese blieben auch von ausländischen Partnern nicht unbemerkt. Allein im Bereich der Telekommunikation waren die direkten Auslandsinvestitionen des vergangenen Jahres zehn Mal so hoch und summierten sich auf mehr als sechs Milliarden US-Dollar. (ds)