"„Das Ziel Brasiliens ist es ein gemeinsames Abkommen zwischen den Partnern des Mercosul und der EU zu schaffen", sagt Mauro Borges, Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel. / Copyright: Agência Brasil
"„Das Ziel Brasiliens ist es ein gemeinsames Abkommen zwischen den Partnern des Mercosul und der EU zu schaffen", sagt Mauro Borges, Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel. / Copyright: Agência Brasil

„Das Ziel Brasiliens ist es ein gemeinsames Abkommen zwischen den Partnern des Mercosur und der EU zu schaffen“, sagt Mauro Borges, Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel. / Copyright: Agência Brasil

Mit den Partnern im Mercosur-Verbund hat Brasilien sich bereits für ein gemeinsames Angebot zusammengesetzt, das der EU für ein Handelsabkommen zur Unterschrift vorgelegt werden soll. Damit warte Brasilien jetzt nur noch auf die Rückmeldung der europäischen Union, sagte der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel Mauro Borges am vergangenen Donnerstag (07.08).

„Das Ziel Brasiliens ist es ein gemeinsames Abkommen zwischen den Partnern des Mercosur und der EU zu schaffen. Seit Beginn der Verhandlungen war dies die führende Idee. Argentinien, Uruguay und Paraguay sind mit Brasilien hier auf einer Linie und wir sind mit dem Angebot bereits fast fertig“, betonte Borges.

Laut dem Minister bedeute das aber nicht, dass die Bearbeitung auch von der anderen Seite mit der gleichen Geschwindigkeit erfolge – was „für alle schlechter wäre“. Das ist nicht die Richtung, die Brasilien einschlägt, so Borges. Das Angebot von Seiten des Mercosul sei bereit, um an die EU übergeben zu werden. „Wir warten auf ein Stichwort der EU, die eine Umfrage unter ihren Mitgliedsstaaten machen wollte.“ Dies sei bislang noch nicht geschehen und gelte als ein wichtiger Baustein beim Austausch der Angebote, kommentierte Borges. Es sei dabei aber keine Frist vereinbart worden.

Er gab allerdings auch zu, dass die anderen Partner des Mercosul vielleicht nicht so schnell ihren Markt öffnen könnten wie Brasilien. „Diese Möglichkeit existiert immer.“ Für den Fall einer strategischen Partnerschaft mit der EU betonte Borges die Notwendigkeit, die technische, technologische und unternehmerische Zusammenarbeit weiter voranzubringen. (ls)