Gesundheitsminister Alexandre Padilha über gesunde Ernährung / Copyright: Agência Brasil
Gesundheitsminister Alexandre Padilha über gesunde Ernährung / Copyright: Agência Brasil

Gesundheitsminister Alexandre Padilha über gesunde Ernährung / Copyright: Agência Brasil

Das brasilianische Gesundheitsministerium und der Nahrungsmittelverband ABIA (Associação Brasileira das Indústrias da Alimentação) unterzeichneten gestern (05.11.) ein Abkommen, durch das der Natriumgehalt in Milchprodukten, Fleisch und Fertigsuppen verringert werden soll. Problematisch sei der Gehalt bei einem übermäßigen Verzehr dieser Produkte, da er eine der Ursachen für Bluthochdruck ist.

Damit sind es bereits 16 Nahrungsmittelgruppen auf der Liste. Ziel sei es, bis 2020 auf 28.000 Tonnen Natrium in Lebensmitteln zu verzichten. Natrium ist in Speisesalz sowie verarbeiteten Lebensmitteln enthalten und gibt den Produkten nicht nur Geschmack, sondern dient auch als Konservierungsmittel.

„Viele Produkte enthalten Salz und die Menschen wissen es nicht einmal. Das sind Produkte, die immer verstärkter Einzug in der Ernährung der Menschen halten, in den Cafeterien und in den Schulen. Deshalb ist die strategische Zusammenarbeit mit der Industrie so wichtig“, kommentiert Gesundheitsminister Alexandre Padilha.

Das erste Abkommen dieser Art wurde im Jahr 2011 unterzeichnet. Für den Erfolg und die Erfüllung der Ziele sei vor allem viel von der Bildung abhängig. Dabei müssten bereits Kinder über gesunde Ernährung aufgeklärt werden, fügte der Leiter des ABIA, Edmundo Klotz, hinzu. (ds)