Entwicklungsminister Armando Monteiro wirbt in London um Investoren für Forschungszentren. / Copyright: Agência Brasil

Brasilien plant laut seinem Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel Armando Monteiro die Zahl der Zentren für Forschung, Entwicklung und Innovation im Land zu erhöhen. In den vergangenen fünf Jahren wurden bereits 42 dieser Zentren von multinationalen Unternehmen errichtet. Die Zusage machte der Minister auf dem Seminar „Innovate in Brasil“ in London, zu der 60 Verantwortliche europäischer Firmen zusammenkamen, die Interesse an solchen Forschungseinrichtungen in Brasilien haben. Die Veranstaltung wurde vom brasilianischen Entwicklungsministerium und der brasilianischen Agentur zur Förderung von Export und Investitionen (Apex-Brasil) organisiert.

Zu den Teilnehmern sagte Monteiro, dass sich Brasilien in einem Umfeld wachsenden Wettbewerbs zwischen den Ländern der Tatsache bewusst sei, dass die größte Herausforderung darin liege, das nationale Innovationssystem zu stärken und auszubauen, um weitere Forschung- und Entwicklungszentren zu erschließen.

Er ging auch auf die Vorteile des Landes ein: eine starke Präsenz internationaler Unternehmen, die Größe des Binnenmarkts, die Qualität der kommunalen Maßnahmen und die Tatsache, dass Brasilien einen Reifegrad erreicht habe sowie eine Technologiedichte in verschiedenen Wissensgebieten. Zudem habe man in der Vergangenheit die Technologieparks im Land ausgebaut, die mehr als 900 Unternehmen beherbergen mit 32.000 Mitarbeitern.

Um die Innovationskraft des Landes zu fördern, habe man außerdem neue entsprechende Gesetze erstellt wie das Innovationsgesetz und das Biodiversitätengesetz sowie Kreditlinien und Finanzierungen geschaffen. Zudem sei die Erwachsenenbildung ausgebaut worden und damit die Zahl der Aufbaustudiengänge. (ls)

Quelle: Agência Brasil