Der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel über die möglichen Steuererleichterungen / Copyright: Agência Brasil
Der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, über die möglichen Steuererleichterungen / Copyright: Agência Brasil

Der Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, über die möglichen Steuererleichterungen / Copyright: Agência Brasil

Derzeit ist die brasilianische Regierung mit verschiedenen Branchen der Industrie im Gespräch, Steuerreduzierungen zu ermöglichen. Als Vorbild gilt das Intensivierungsprogramms für technische Innovationen und für die Förderung der Automobilproduktionsketten INOVAR-Auto (Programa de Incentivo à Inovação Tecnológica e Adensamento da Cadeia Produtiva de Veículos Automotores). Laut des brasilianischen Ministers für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, Fernando Pimentel, würden diese Maßnahmen besonders der Chemie- und Textilindustrie zugutekommen. Es sei allerdings noch nicht klar, wann die Initiative starten kann. Dies hänge vom Budget der Regierung und von den Verhandlungen mit jedem Sektor ab.

„Die Steuerreduzierungen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, die technischen Komponenten sicherzustellen und die nationale Produktion anzukurbeln“, so Pimentel. Durch das Programm INOVAR-Auto, was als Beispiel für die neuen Vorhaben dient und vergangenes Jahr herausgegeben wurde, erzielte man bereits große Fortschritte. Damit war es gelungen, den Anteil importierter Fahrzeuge zu verringern und die nationale Produktion zu fördern.

Um Steuererleichterungen zu garantieren, sei es nötig gewesen, die Energieeffizienz zu steigern, die Fahrzeugsicherheit zu verbessern und stärker in Technologien und Ausbildung zu investieren. Laut der Regierung würden diese Bedingungen dazu beitragen, dass günstigere Fahrzeuge produziert werden können. Außerdem könnten Unternehmen ihre Produktionsketten aufrechterhalten und man würde neue Arbeitsplätze schaffen. (ds)