Armando Monteiro, Minister für Außenhandel, setzt sich in Lima und Bogotá mit Regierungsvertretern zusammen. / Copyright: Agência Brasil

Brasilien will seine Geschäftsbeziehungen mit Peru und Kolumbien ausbauen. Armando Monteiro, Minister für Entwicklung, Industrie und Außenhandel, reiste dazu am Dienstag (21.07) nach Lima, um über neue Geschäfte zu verhandeln. Peru steht auf der Liste der 32 Länder, die die brasilianische Regierung als strategisch wichtig ansieht. Die Liste ist Teil des nationalen Exportplans, der im Juni veröffentlicht wurde. Auch Kolumbien gehört zu diesen Ländern, hier ist Monteiro an diesem Mitttwoch (22.07).

Der Exportplan basiert auf fünf Strategien: Marktzugang, Handelsförderung, Handelserleichterungen, Finanzierungsgarantien für Exporte und die Verbesserung des Steuersystems. Laut dem Ministerium für Entwicklung, Industrie und Außenhandel geht es im Fall von Peru und Kolumbien um die Absenkung von Zöllen, den Abschluss von Kooperationsabkommen, Maßnahmen zur Erleichterung von Investitionen und die Stärkung des bilateralen Handels.

Die Exporte von Brasilien nach Peru betrugen im vergangenen Jahr 1,8 Milliarden US-Dollar und die Importe 1,7 Milliarden US-Dollar. Die wichtigsten Produkte waren dabei verarbeitete Waren, die 92 Prozent an den Gesamtexporten ausmachten. Im Fall von Kolumbien liegen die brasilianischen Ausfuhren bei 2,38 Milliarden US-Dollar, die Importe bei 1,7 Milliarden US-Dollar. Auch hier geht es in erster Linie um den Export von verarbeiteten Waren (92,6 Prozent). (ls)

Quelle: Agência Brasil