Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff äußerte sich gestern (06.12.) positiv zur wirtschaftlichen Lage im kommenden Jahr. Laut Rousseff werde das Jahr 2012 trotz der internationalen Krise eine bessere Bilanz aufzeigen als das laufende Jahr. „Wir beendet das Jahr mit wirtschaftlicher Stabilität und Wachstum, die Aussichten auf 2012 werden ganz bestimmt besser als 2011. Dieser Fakt ist hinsichtlich der Krise und des politischen Ungleichgewichts nicht zu unterschätzen“, so teilte Rousseff mit.

Die Präsidentin führt die gute Lage Brasiliens darauf zurück, dass das Land die Auswirkungen der Krise im Vornherein analysiere und rechtzeitig Maßnahmen durchführe, um die Industrie, die Landwirtschaft und den Dienstleistungssektor zu schützen.

Durch diese Handlungsweise konnten Arbeitslosigkeit und Verzögerungen im Wachstum der brasilianischen Wirtschaft vermieden werden, womit vor allem die USA und Europa zu kämpfen haben. „Bis Oktober dieses Jahres konnten 2,2 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs trotz aller Auswirkungen der Krise“, so Rousseff.

Der Erfolg Brasiliens beim Bekämpfen der Krise würde das Land in eine komfortable Position bringen, die die betroffenen Länder mit Rezession nicht hätten. Brasiliens Situation sei eine ganz andere als die derjenigen Länder, die unter den Regeln des Internationalen Währungsfonds handeln, unter einer finanziellen Deregulierung sowie damit umgehen müssen, dass den Regierungen die Fähigkeit verloren gegangen ist, auf die wirtschaftliche Situation zu reagieren.

Aufgrund dieser positiven Voraussetzungen für Brasilien versicherte Rousseff, dass sich bis 2014 einiges im Land ändern werde. (ds)