Unterzeichnung des Vertrags zur Überwachung des Amazonasgebietes / Copyright: Agência Brasil
Die Regierung kam in Brasília zusammen, um über das Wachstum des Landes zu sprechen / Copyright: Agência Brasil

Die Regierung kam in Brasília zusammen, um über das Wachstum des Landes zu sprechen / Copyright: Agência Brasil

In einer Rede sagte der brasilianische Finanzminister Guido Mantega heute (17.10.), dass die Weltwirtschaft auf einem guten Weg sei, die Finanzkrise in naher Zukunft zu überwinden.

Mantega sprach während eines Treffens, bei dem über das Programm zur Wachstumsbeschleunigung 2 (Programa de Aceleração do Crescimento 2, kurz: PAC 2) diskutiert wurde. Zum achten Mal kam die brasilianische Regierung zusammen, um eine Bilanz aus den bisherigen Anstrengungen im Rahmen des Programms zu ziehen.

Mantega zeigte sich zuversichtlich, dass Brasilien in den kommenden Jahren nicht weiter unter der Finanzkrise von Ländern zu leiden habe, die Haupthandelspartner des Landes sind. Das Wachstum in Europa sei zwar immer noch äußerst moderat, jedoch sichtbar, teilte Mantega hoffnungsvoll mit. Die politische Krise in den USA sei besorgniserregend, habe aber keinen direkten Einfluss auf das Wirtschaftswachstum Brasiliens. Das Bruttoinlandsprodukt (kurz: BIP) Brasiliens sei im zweiten Semester dieses Jahres kontinuierlich um 1,5 Prozent gewachsen.

In diesem Jahr sei vor allem die brasilianische Landwirtschaft mit ihren Rekordernten erfolgreich gewesen, erklärte Mantega. Außerdem sei das durchschnittliche Einkommen brasilianischer Familien gestiegen. Eine weitere positive Entwicklung sei Brasiliens Position in der Weltwirtschaft. Das Land habe sich vom Schuldner zum Gläubiger entwickelt und trage Verantwortung in der ganzen Welt. Mantega ist sich sicher, dass dem  Wachstum Brasiliens und dessen weltweiter Wettbewerbsfähigkeit nichts im Wege stehe. (sg)