Brasilianische Kaffeepflanzen / Copyright: Wikimedia Commons by Rebêlo

Brasilianische Kaffeepflanzen / Copyright: Wikimedia Commons by Rebêlo

Die diesjährige brasilianische Kaffeeproduktion wurde mit 43,48 Millionen Säcken Kaffee beziffert. Damit schlägt Brasilien zum vierten Mal in der Reihe den Rekord in der Produktion. Dies teilte gestern (21.12.) die Nationale Handelsgesellschaft für Versorgung (Companhia Nacional de Abastecimento, kurz: Conab), während der vierten Schätzung der Kaffeeernten in diesem Jahr, mit. Die Datenerhebung bezieht sich auf den Zeitraum zwischen dem 15. November und dem 15. Dezember in den Produzentenstaaten Minas Gerais, Espírito Santo, São Paulo, Bahia, Paraná und Rondônia, die für 98 Prozent der brasilianischen Kaffeeproduktion verantwortlich sind. Die Daten wiesen einen Anstieg um 0,77 Prozent gegenüber der letzten Schätzung auf. Aus der Erhebung ging weiterhin hervor, dass die Erneuerung der Kaffeeplantagen dieser Ernte bei 221.600 Hektar liegt – eine Steigerung um 4,3 Prozent im Gegensatz zur vorherigen Ernte.

Der diesjährige Rekord, sowie die drei vorausgegangenen Rekorde waren Ernten aus negativer Biennale (bienalidade negativa). Dieser Fachbegriff – es existieren auch positive Biennalen – bezieht sich auf die verschiedenen Blütezeiten der einzelnen Kaffeepflanzen. Die negativen Biennalen entsprechen den Jahren 2005, 2007, 2009 und die der positiven Biennalen den Jahren 2004, 2006, 2008 und 2010.

In Übereinstimmung der Daten von Conab, war die Produktivität des Kaffeeanbaus im Bundesstaat Minas Gerais, dem größten Kaffeeproduzenten Brasiliens, in Bahia und in Paraná wesentlich besser als vorerst erhofft.

Dieses Jahr repräsentiert die Kaffeesorte Arabica 74 Prozent und Robusta etwa 26 Prozent der Gesamtproduktion an brasilianischem Kaffee. (jv)