Recycling-Fabrik im Bundesstaat São Paulo / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, A. Perugini
Recycling-Fabrik im Bundesstaat São Paulo / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, A. Perugini

Recycling-Fabrik im Bundesstaat São Paulo / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, A. Perugini

Mosambikanische Vertreter der Bereiche Pflanzenschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung sind gestern (03.03.) nach Brasilien gereist, um mehr über das Recycling von Pflanzenschutzmittelverpackungen in Brasilien zu erfahren. Das umfasst den kompletten Prozess nach der Verwendung der Produkte, vom Eingang der leeren Behälter bis hin zum Recyceln oder der Verbrennung des Materials.

Seit zehn Jahren ist das Recyceln der Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln in Brasilien Pflicht. Im vergangenen Jahr wurden 37.000 Tonnen Verpackungsmaterial eingesammelt, für dieses Jahr rechne man sogar mit 40.000 Tonnen. Damit die Prozesse reibungslos funktionieren, arbeiten Konsumenten, Verkäufer und Hersteller Hand in Hand. Der Käufer ist verpflichtet, die Verpackungen an den Verkaufsstellen wieder abzugeben, die Verkäufer lagern diese bis zur Abholung und die Hersteller sind für das Recyceln oder die Verbrennung der Materialien verantwortlich.

Die mosambikanische Delegation wird bis zum 08.03. in Brasilien bleiben. Die erste Station ihrer Reise ist der Bundesstaat Paraná, wo sie die Zentrale in Francisco Beltrão besichtigen werden, in der die leeren Verpackungen eingehen. Dort erfolgt die Begutachtung und Klassifizierung sowie die Sortierung des Materials. In dieser Woche sei auch die Besichtigung einer weiteren Zentrale im Bundesstaat Mato Grosso sowie einer Fabrik in São Paulo, in der Kunststoffe verarbeitetet werden, vorgesehen. (ds)