An der Börse von São Paulo wurde gestern ein Hoch registriert / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, L. Pinheiro
Experten sin sich einer positiven Handels Bilanz sicher / Copyright: Wikipedia, Creative Commons, L. Pinheiro

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Die brasilianische Regierung ist sicher, dass das Jahr 2013 mit einem Handelsbilanzüberschuss zu Ende gehen wird. Trotz eines aktuellen Handelsbilanzdefizits von 1,8 Milliarden Reais (rund 590 Millionen Euro), welches im Zeitraum von Januar 2013 bis Oktober 2013 angehäuft wurde, ist die Regierung überzeugt, dass sich die Bilanz in den letzten beiden Monaten des Jahres ins Positive wenden wird.

Nach Ansicht des Staatssekretär für Außenhandel Daniel Godinho hängt die positive Bilanz von der Erdölproduktion ab. Petrobras bestätigte, dass die Leistung der Erdölförderung in den nächsten Monaten bis Jahresende weiter steigen werde. Die Erwartung der Politik ist also durchaus realistisch. Nachdem es im Oktober zu einer Stagnation der Leistung von Petrobras kam, weil eine wichtige Raffinerie wegen Reparaturarbeiten außer Betrieb war, stehe der Leistungssteigerung nun nichts mehr im Wege. Die Unterbrechung der Förderung hatte dazu geführt, dass Brasilien selbst Erdöl importieren musste, um der Nachfrage gerecht zu werden. Dadurch hatte sich die negative Handelsbilanz vergrößert. Für das Jahr 2014 sagen Experten eine insgesamt noch größere Förderung von Erdöl und auch Erdgas voraus.

Der Export von Erdöl und Erdgas könne im nächsten Jahr ohne Probleme dem Import von Konsumgütern ausgleichen, erklärte Godinho. Zusätzlich trage auch die gesteigerte Anzahl an Automobilexporten zu einer positiven Handelsbilanz bei. In diesem Jahr legte der Export von Automobilen im Vergleich zum Vorjahr um Ganze 46,3 Prozent zu. (sg)