„Das Land war einst ein Symbol der Ungleichheit. Nach Jahren des Booms zählt heute über die Hälfte der Menschen zur Mittelschicht.

Die Stromkonzerne schalten ihre Anlagen auf Hochtouren, Präsidentin Dilma Rousseff verlegt einen öffentlichen Auftritt, und diejenigen, die es nicht nach Hause schaffen, steuern die nächste Kneipe mit Bildschirm an. Was sonst nur König Fußball schafft, gelingt der Seifenoper „Avenida Brasil“ – ihr Schlusskapitel bringt das südamerikanische Land für eine Stunde zum Stillstand. Eine Einschaltquote von 51 Prozent und eine Milliarde Dollar Gewinn brachte sie dem Mediengiganten O’Globo. Das Geheimnis des Erfolgs? Statt Intrigen in den Villen der Reichen und Schönen zu filmen, verlegte der Produzent das Drama auf Fußballplätze und Müllkippen, in beliebte Badeorte und die Straßenfluchten der Vorstädte – Schauplätze des Alltags der neuen Mittelschicht.“ (Die Welt Online)

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