Breitbandverbindung zur Fußball-WM 2014

13.09.2011 | Politik |

Die Präsidentin Brasiliens Dilma Rousseff / Copyright: Agência Brasil

Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff verkündete gestern (12.09.), dass die Regierung 200 Millionen Reais (ca. 87 Millionen Euro) für die Verbesserung des Internets für Handys in den zwölf Gastgeberstädten der WM 2014 genehmigt hat.

Bei dem wöchentlichen Treffen Café com a Presidenta („Kaffee mit der Präsidentin“) erläuterte Rousseff, dass Brasilianer und Touristen die Möglichkeit haben sollen, Ton- und Bildaufnahmen mit hoher Qualität auf ihren Handys im Land zu verfolgen.

Eine weitere Maßnahme sei die Einführung von Handys der vierten Generation bis zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft. Rousseff hob hervor, dass diese Mittel der Bevölkerung auch noch nach der WM und den Olympischen Spielen zur Verfügung stehen werden.

Ab dem ersten Oktober wird in ganz Brasilien eine Breitbandinternetverbindung für 35 Reais (rund 15 Euro) pro Monat angeboten. Zurzeit liegt der Preis noch bei 70 Reais (ca. 30 Euro). Laut Rousseff und den Telefonanbietern werde sich diese günstigere und schnellere Form des Internets bis 2014 in allen Bezirken verbreiten.

Rousseff strebe mindestens 40 Millionen Haushalte mit Breitbandverbindung an, da diese Maßnahme sehr wichtig für die Entwicklung des Landes sei. Breitbandige mobile Internetverbindungen sollen dann überall verfügbar sein: in der Wirtschaft, der Bildung, bei Einkäufen, im persönlichen und öffentlichen Bereich. (ds)


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