Der Fonds wurde auf dem Gipfeltreffen der BRICS-Länder im vergangenen Jahr beschlossen. / Copyright: Agência Brasil

Der Vertrag für die Erstellung einer Verordnung über ein Reservekontingent für die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) wird voraussichtlich in 30 Tagen in Kraft treten, wie das brasilianische Ministerium für Außenbeziehungen Itamaraty vermeldete. Mit dem Vertrag wird ein Fonds ins Leben gerufen aus Mitteln von allen Mitgliedsländern, in Krisenzeiten dürfen die Ländern dann aus dem Fonds schöpfen.

Anfangs soll der Fonds 100 Milliarden US-Dollar umfassen, wobei China 41 Milliarden US-Dollar übernehmen will, Brasilien, Indien und Russland jeweils18 Milliarden und Südafrika 5 Milliarden US-Dollar. Der Vertrag wurde auf dem Gipfeltreffen der BRICS-Länder in Fortaleza im Juli vergangenen Jahres aufgesetzt. „Mit der Verordnung sollen befristete Mittel zur Verfügung gestellt werden für Mitglieder, die bei der Zahlung ihrer Rechnungen unter Druck geraten“, so das Itamaraty.

Laut Dilma Rousseff sorgt die Verordnung zudem für internationale finanzielle Stabilität, indem der Fonds das derzeitige Netz an finanziellen Sicherheitsmaßnahmen vervollständige und das Vertrauen der Ökonomen weltweit stärke. Zudem verringere man dadurch das Risiko eines möglichen Überlaufs eines wirtschaftlichen Schocks. (ls)

Quelle: Agência Brasil